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Graffiti-Workshop 2026

Unser Graffiti-Workshop in Stolpe im Jahr 2026 hat kreative Auslebung der Teilnehmenden, demokratische Beteiligung und soziale Begegnung verbunden.
Wir haben mit dem Workshop einen Ort geschaffen, an welchem sich die Jugendlichen ausprobieren und ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. In Stolpe in der Uckermark gibt es wenig bis keine niedrigschwelligen Freizeitangebote für die Jugendlichen der Wohngruppe “Wikinger”.
Da der Zugang zu subkulturellem Wissen vor Ort minimal ist, war es uns ein Anliegen den Workshop anzubieten. Graffiti ist für viele Jugendliche Teil ihrer Lebenswelt, Wissen über Geschichte, Stile, Techniken und die kulturellen Zusammenhänge wird jedoch häufig innerhalb der Szene weitergegeben. Durch unsere Workshop Leiter*innen konnte der Zugang in spielerischer Art zur Subkultur aufgemacht werden.

Der Workshop fand im Zuge des diesjährigen Sommerfest der Einrichtung des  Jugendhilfeverbunds in der Uckermark statt und dauerte etwa 5 Stunden. Es war ein offenes Angebot, an dem die Jugendlichen niederschwellig teilnehmen und Kunst schaffen konnten.

Vermittelt wurden unter anderem Hintergrundwissen zur Graffiti-Kultur, verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten, Schriften und der Umgang mit Spraymaterialien. Die Jugendlichen entwickelten eigene Entwürfe und setzten diese anschließend auf verschieden großen Leinwänden um.

Der Workshop wurde begleitet von Graffiti-Künstler Martin, welcher selbst aus Angermünde kommt und den Kindern und Jugendlichen Hilfestellung bei den ersten Versuchen mit der Spraydose geben konnte, ohne in ihren kreativen Prozess einzuschreiten. Die Kosten für das Material wurden von der Einrichtung und dem BeTonWerk e.V. getragen.

Der Workshop bot den Jugendlichen die Möglichkeit, sich auf unterschiedliche Weise mit Graffiti auseinanderzusetzen und dabei eigene kreative Erfahrungen zu sammeln. Neben Einblicken in die kulturellen Hintergründe konnten sie eigene Ideen entwickeln, Entwürfe gestalten und verschiedene Techniken praktisch ausprobieren. Durch den Austausch mit uns wurden sowohl demokratische Prozesse als auch der Umgang zwischen Jugendlichen gefördert.